Visiopädagogischer Dienst

Der Visiopädagogische Dienst des Landenhofs (VPD) begleitet sehbehinderte Kinder, Jugendliche und deren Umfeld vom Zeitpunkt der Diagnose – also oft vom Säuglingsalter an –bis zum Abschluss der neunten Klasse. Sehbehindert heisst, dass das Kind oder der Jugendliche schlecht sieht, blind ist oder das Gesehene nur ungenügend umsetzen beziehungsweise verarbeiten kann.
Der VPD unterstützt die Kinder und Jugendlichen dabei, ihre Sehfähigkeiten optimal zu entwickeln sowie kognitive, motorische, soziale und emotionale Fähigkeiten zu entfalten. Zusammen werden geeignete Strategien entwickelt, damit sie ihren Sehrest und den Gebrauch ihrer anderen Sinne optimal einsetzen können. Mit dem Ziel, so selbständig wie möglich agieren und sich integrieren zu können.

Sehen Plus

Der VPD berät und begleitet auch mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche mit einer Sehbehinderung, von der Geburt bis zum Abschluss der obligatorischen Schulzeit.  

Der VPD organisiert regelmässig Informationsabende, Kinder- und Familientreffen und er bietet Weiterbildungen für Lehrpersonen an.

Kosten

Wer bezahlt die visiopädagogische Unterstützung?

Der Visiopädagogische Dienst des Landenhofs leistet sein Angebot im Auftrag des Kantons Aargau und ist deshalb kostenlos.

Eltern von Säuglingen oder Vorschul-Kindern, die Auffälligkeiten in der visuellen Entwicklung oder Wahrnehmung zeigen, können sich direkt an den Visiopädagogischen Dienst wenden. Eine Low Vision-Abklärung durch den VPD kann für Klarheit sorgen.

Bei Schülerinnen und Schülern ist eine ärztlich diagnostizierte Sehbehinderung oder eine CVI-Verdachtsdiagnose (Cerebral Visual Impairment, = zerebrale visuelle Wahrnehmungsstörung) Voraussetzung. Liegt noch keine Diagnose vor, kann auch hier eine Low Vision-Abklärung durch den VPD für Klarheit sorgen.

Visiopädagogischer Dienst
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