Marianne Wydler, Dorothée Riederer, Christoph Woodtli

Sommernachtsfest

Zum Ankommen ein Fest bis abends spät

Bereitgestellte Sonnenschirme und Lichterketten kündeten das Sommernachtsfest des Landenhofs in der ersten Woche des neuen Schuljahrs an. Gerade noch warm genug und glücklicherweise trocken war es dann am Mittwoch, 21. August, um den geselligen Anlass für die Schüler und Schülerinnen, deren Familien und die Mitarbeitenden draussen feiern zu können. Noch tags zuvor musste das eingespielte Team des technischen Dienstes einiges bei Regen aufstellen.

Am Morgen nach dem Fest versammelte sich auf dem Pausenplatz die Schülerschaft für die Rangverkündigung des Spielnachmittags. Die Festbänke waren bereits auf zwei grossen Anhängern verstaut. Viel Applaus erntete der Sieger des Bullridings, denn alle wussten, wie schwierig es war, sich auf dem Gerät, von einem Kind als wilde Kuh bezeichnet, zu halten. Ganze 84 Sekunden lang schaffte es der Dreizehnjährige. Bei einem neuen Posten galt es, mit Schläuchen der örtlichen Feuerwehr an kleine Hausfassaden gemalte Brände zu löschen. Mit weiteren Gruppenwettkämpfen, Spielen und einem Fussballturnier verbrachten alle Schülerinnen und Schüler einen intensiven Nachmittag. Für die Schiedsrichter gab es dabei nicht viel zu pfeifen; sie freuten sich über die faire Spielweise und die tapfer ertragenen Niederlagen.

Dank den Infotafeln mit detailliertem Plan des Festgeländes konnten sich auch neue Gäste mühelos orientieren. Die Kinder fanden je nach Alter und Interessen schnell zum Schminkstand, zu Ron Dideldum mit seinen Ballonfiguren oder zum Kletterturm.

In der Aula verschaffte die Leitung den Eltern der neu eingetretenen Schülerinnen und Schüler einen ersten Überblick, beispielsweise wie an der Institution Kontakt gepflegt wird. Wofür der Pädaudiologische Dienst zuständig ist und wie er genutzt werden kann, berichtete dessen neue Leiterin Marion Ingold gleich selbst. Um die Lehrpersonen von ihrer Funktion her vorzustellen, wurden sie kurz nach vorne gerufen. Dadurch war es beim anschliessenden Apéro unter den Platanen einfacher, eine gesuchte Person zu finden und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das soeben in der Aula vernommene Motto der Schule, sich wohlfühlen und etwas leisten, wurde am Fest gleich vorgelebt: An den Spielposten, beim Getränkestand und mit umgebundener Schürze bei der Essensausgabe waren Mitarbeitende und freiwillige Eltern gemeinsam und gut gestimmt im Einsatz.

Die Fähnchen-Girlanden auf den Tischen dienten als Speisekarte und verrieten, welche feinen Gerichte die Küche bereithielt. Mit Kontrabass, Gesang und Gitarre umrahmte «Sang und Klang» den Abend musikalisch. Über die Tische hinweg erblickten viele Gäste und Mitarbeitende in der Menschenmenge bekannte Gesichter, winkten und begrüssten sich.

Die kleineren Kinder verliessen den Tisch bald wieder und nahmen eine Hüpfburg in Form einer Kuh in Beschlag. Bei Einbruch der Dunkelheit lag nur noch die zusammengesackte Hülle der Burg am Boden. Auch dem vorher rege benutzten Kletterturm wurde der Stecker gezogen. Als sich die Kleinen huckepack zum Parkplatz tragen liessen, flanierten die Teenager Richtung Disco, wo es für sie nun erst richtig los ging.

«Die Tradition, zu Beginn des Schuljahrs an einem Fest miteinander in Kontakt treten zu können, finde ich toll», meinte eine neu eingetretene Lehrerin. Nicht nur sie wird sich gerne an die einladende Atmosphäre erinnern.

 

 

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