Alexandra Brügger, Simon Bolok, Daniela Christ, Sandra Wyss, Jana Shirin Abdurahman

Landenhof-Fasnacht

Unterstufe

Die Kinder von Calypso und Orcas trafen sich pünktlich um 15.00 Uhr voller Freude und Spannung für die Chesslette. Der guten Stimmung konnte nicht einmal das stürmische Wetter etwas anhaben. Mit einer kunterbunt verkleideten und mit lärmenden Instrumenten ausgestatteten Gruppe wurde die Reise durch das Schulhaus gestartet. Das diesjährige Motto war überall wiederzuerkennen: Von amerikanischen Touristen über japanische Ninjas bis hin zu «Bünzlischweizern» waren zig Kulturen zu finden. Sogar ein zweibeiniger Koffer befand sich unter den Reisenden.

Nach der lärmigen Wanderung durch Schulhaus, Küche und Sekretariat machten wir uns auf den Weg zum Böög. Kaum dort angekommen, fing dieser schon Feuer. Der Wind beschleunigte den Prozess erheblich und binnen weniger Minuten war nichts mehr vom Böög übrig. Es ist also mit einem traumhaften Frühling zu rechnen (angeblich werden am Samstag 17°C erwartet).

Nach einem salzigen Snack und giftgrünen Drink waren die Kinder gestärkt für den Postenlauf. Nebst dem Suguswerfen und dem Schoggispiel war auch das Büchsenwerfen hoch im Kurs. Alle meisterten die Herausforderungen des Postenlaufs super.

Nach diesem Erfolg startete das Programm in der Turnhalle. Das Abendessen wurde zwischen der kreativen Dekoration und vielfältig verkleideten Menschen genossen. Anschliessend zeigten die Wohngruppen dem Publikum ihre eingeübten Darbietungen. Alle Gruppen faszinierten mit ihren lustigen und originellen Ideen. Vor der Rangverlesung unterhielten uns die Speuzer Schränzer mit ihrer Guggenmusik. Nach einem feinen Berliner ging der Tag für die Kindergärtner und Primarschüler langsam zu Ende. Alle gingen glücklich, mit Kleidern voller Konfetti und tollen Erinnerungen an die Fasnacht 2019 nach Hause.

 

 


Oberstufe

Wir reisen. - Nicht nur als diesjähriges Motto, sondern auch aus einem kalten, grauen Unterentfelden hinein in eine farbig geschmückte Oase. Man vernimmt leises Gekicher, gespanntes Gemurmel, und vor allem: Vorfreude. Noch ist das Gemisch aus verschiedensten Kulturen, und Kostümen kaum überschaubar; doch bei genauerem Hinsehen erkennt man langsam Gemeinsamkeiten. Mit den immer mehr zunehmenden Konfettischlachten verbindet uns nicht nur Konfetti in Mund und Haar, sondern auch die Aufregung und der Hunger. Für solche Momente hat die Küche vorgesorgt; uns empfängt eine Auswahl an verschiedensten Salaten mit Wienerli. Man unterhält sich weiter, lugt über Tische und erhascht Momentaufnahmen, die sich so nur an der Fasnacht ergeben; ein Tourist kämpft mit einem Löwen, ein Reisender unterhält sich mit einem Koffer, und ein Astronaut schöpft zum dritten mal nach.

Mit dem Konzert der Saxoholiker wird das Bühnenprogram offiziell eröffnet. Eine Kombination aus Saxophonisten spielen alt bekannte, und neu interpretierte Lieder, während gespannte Kinderfüsse auf und ab hüpfen. Dann ist es endlich so weit: Die Darbietungen beginnen. Im Vorfeld wurde viel geprobt und diskutiert. Nun ist der Moment gekommen. Hinter der Bühne herrscht grosse Aufregung; Nervosität schleicht sich unter die Menge, Texte werden noch einmal eingeprägt, und Daumen werden gedrückt. Die Darbietungen gehen von träumerischen Reisegängen bis zu chaotischen Auseinandersetzungen am Flughafen. Jeder trägt seinen Teil bei. Seine ganz eigene Interpretation vom Reisen. Das Spektakel endet mit einem Auftritt der Ökonomie.

Anschliessend zieht sich die Jury für einige Minuten zu viel zurück, um die Siegerinnen und Sieger auf der Bühne zu begrüssen. Bevor die Entscheidungen bekannt gegeben werden, haben die Speuzer Schränzer ihren grossen Auftritt. Die Guggenmusik sorgt für Auflockerung, Ohropaxkonsum und wilde Tänze. In einem Regen von Konfetti werden später Preise übergeben, und stolze Gesichter fotografiert. Unsere kleinsten verabschieden uns nun, während sich die Grossen erst fertig machen: Letzte Outfits werden gewechselt, Haare gebürstet, und dann geht es los: Discotime! Es ist ein wildes Umherwirbeln, auspowern und die Chance auf einen unvergesslichen Abend. So wird das Tanzbein geschwungen bis auch der letzte nicht mehr kann. Der Abend ist vorbei, aber die Spuren werden noch ewig bleiben… - Wir reisen nach Hause.

 

 



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