Corinne Wittwer, Shirin Abdurahman

Herbstlager 2020 in Pany

Dass sich 29 Kinder und Jugendliche für das diesjährige Herbstlager angemeldet haben, hat verschiedenste Gründe. Einige wollten Zeit mit ihren Freunden vom Landenhof verbringen, jemand wird in der Regelschule vom APD des Landenhofs begleitet und ist zusammen mit einer Freundin mitgekommen und wieder andere durften und wollten gemeinsam mit ihrer Mama, welche im Lager als Leiterin mitwirkte, teilnehmen. Die Kinder und Jugendlichen freuten sich schon im Vorfeld auf die diversen Aktivitäten, welche sie schon aus den Herbstlagern vorangegangener Jahre kannten: Seilpark, Schwimmen, Geländespiel etc. 

 

Sonntag 

Das Lager startete mit einer langen Zugreise vom Distelberg über Zürich via Landquart nach Pany. Nach knapp drei Stunden Fahrt und dem Beziehen der coolen und grossen Zimmer konnten es die Teilnehmenden kaum erwarten, sich auf der grossen Rasenfläche vor dem Lagerhaus zu bewegen. Von dieser Lagerfläche aus konnten alle die schöne Aussicht auf die verschneiten Berge bewundern, denn die vergangenen zwei Tage wurde das Wetter in den angrenzenden Regionen durch starken Schneefall dominiert. 

Abends kamen Asterix, Obelix und Idefix auf einen kurzen Besuch vorbei. Während sie sich der Gruppe vorstellten, kam Miraculix ganz aufgewühlt dazu und erzählte von einem Überfall, bei welchem seine goldene Sichel gestohlen wurde. Da ihm so keine Möglichkeit mehr blieb, Kräuter für den Zaubertrank zu sammeln, hat er die Lagerteilnehmenden um Hilfe beim Finden und Zurückgewinnen seiner Sichel gebeten. 

 

Montag 

Nach einer kurzen, aber guten Nacht im Lagerhaus startete der neue Tag mit viel Action. So konnten sich die Kinder bei einem Geländespiel in verschiedenen gallischen Disziplinen (z. B. Wagenrennen, Fische angeln, Zöpfe flechten und Wildschweine finden) messen. 

Am Nachmittag machte sich die Lagergemeinschaft auf in eine Kletterhalle. Insbesondere das Klettern am Seil hat den Kindern und Jugendlichen zugesagt. Sie haben sich dabei als sehr schnell und geschickt bewiesen.  

Auch Asterix ist im Verlauf des Tages einen Berg hochgeklettert und hat zuoberst auf die Bergspitze eine Fahne gesteckt. Wieder zurück im Lagerhaus merkte er, dass die Lagerteilnehmende noch gar keine Fahnen hatten und forderte sie auf, in Kleingruppen Fahnen zu gestalten. Die Kleingruppen zeigten grossen Elan, Kreativität und Teamgeist. 

 

Dienstag 

In denselben Kleingruppen wie am Vorabend wurde der Dienstag verbracht.  

Am Morgen stand ein Postenlauf auf dem Programm, bei dem den Kindern und Jugendlichen vorallem das Wildschwein (Büchsen) schiessen sowie das Bauen einer Pyramide (Kapla-Turm) zugesagt haben. Auch beim Tragen der schweren Hinkelsteine zeigten sich die Gruppen sehr ausdauernd. 

Das Schlagwort des Nachmittags lautete Geo-Caching. Geo-Caching? Was ist denn das?! Mit einer Online-Karte auf den Smartphones machten wir uns auf die Suche nach versteckten Posten rund um Pany. Dieses Abenteuer hielt die ein oder andere Überraschung bereit: So traf eine Kleingruppe auf Schnee und eine andere wurde fast eine Stunde von einem Hund begleitet, der sich zu Hause aus dem Staub gemacht hat. Besonders positiv fiel dann auch die Rückmeldung der Kinder und Jugendlichen aus, welche das Geo-Caching trotz schlechtem Wetter als eine gelungene Aktivität betitelten.  

Wieder zurück im Lagerhaus waren alle müde und da kam der Filmabend gerade gelegen. Den Kindern gefiel der Film «Asterix bei den Olympischen Spielen» (FSK 6) gut und ab und an war der Raum mit lautem Lachen gefüllt. 

 

Mittwoch 

Am Mittwoch ging es das erste Mal nach Davos. Im Seilpark tobte sich jeder und jede nach Lust, Laune und Können aus. Dies hat den Lagerteilnehmenden sichtlich Spass gemacht. Insbesondere die Seilbahnen sowie der Quick Jump waren die Highlights des Ausfluges. Es zeigten sich alle sehr mutig und einigen gelang es sogar, ihre Höhenangst für einige Stunden hinter sich zu lassen. 

 

Donnerstag 

Das gute Wetter vom Donnerstag nutzten wir für einen Tag im Freien. Morgens machten wir uns auf den Weg zum Spielplatz in Pany. Die jüngeren Kinder zeigten sich enthusiastisch im Sand und nahe am Wasser (kleiner Bach), wohingegen die Grossen sich auf dem Fussballfeld oder beim Vikingerschach die Zeit vertrieben. Unser Hunger wurde mit einer feinen Bratwurst von der Feuerstelle gestillt. Während die Jüngeren nach dem Essen noch weiter auf dem Spielplatz verweilten, zog es die Jugendlichen zu einer Trottinett-Abfahrt. In verschiedenen Geschwindigkeitsgruppen rasten sie ins Tal hinunter, was von ihnen im Nachhinein als «cool» eingestuft wurde. Währenddessen hatten die jüngeren Kinder einen Spiele-Plausch und Bastelmöglichkeiten – so wurden Kapla-Türme gebaut, Jonglierbälle gebastelt und Freundschaftsbänder geknüpft. 

 

Freitag 

Am Freitag hatten sich alle einen gemütlichen Tag verdient, da die ganze Woche richtig viel los war! So ging es im Auto erneut nach Davos, wo wir in Altersgruppen das Hallenbad besuchten. Dieses liess viel Raum, um sich auszutoben: Es warteten ein Sprudelbad, ein Aussenbereich, ein Sprungturm sowie eine Rutschbahn mit Lichteffekten.  

Wieder zurück im Lagerhaus zeigte sich, dass es den Lagerteilnehmenden durch gemeinsame Arbeit gelungen war, im Verlaufe der Woche die goldene Sichel von Miraculix zurückzugewinnen. Miraculix zog sich daraufhin schnell zurück, sammelte die geheimen Zutaten und übergab den Kindern und Jugendlichen eine Flasche Zaubertrank in selbstbemalten Glasflaschen. Auch Obelix hatte für die fleissigen Kinder eine Überraschung – oder bessergesagt ein Überraschungs-Ei in Form eines Hinkelsteins. 

Im Anschluss genossen alle bei einer Diashow einen Rückblick auf die Woche. Was für ein gelungener Abschluss des Herbstlagers 2020 

 

Samstag 

Nach dem Putzen im Lagerhaus machte sich die Gruppe bei Regen und Nebel auf den Heimweg. Müde, aber glücklich schauen die Teilnehmenden auf die Woche zurück. 

 

Was unbedingt auch noch Erwähnung finden sollte, ist die kulinarische Versorgung, welche wir alle im Lager geniessen durften! Die Kinder und Jugendlichen lobten das Küchenteam und das Essen. «Lecker» und «Super» sind dabei nur zwei der Ausdrücke, die immer wieder genannt wurden. Burger, Fajitas, Hörnli und Ghackets, Rösti etc. – diese Woche hatte es für jeden und jede etwas dabei. :-)

 

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