Dank dem Neugeborenenh-Hörscreening
werden am Audiopädagogischen Dienst bereits Kleinstkinder begleitet.
Die Vernetzung zwischen Medizin, Pädagogik, Akustik und Pädaudiologie
legt einen wichtigen Grundstein für die Bildungsperspektive des
Kindes.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Umfeld ist von zentraler Bedeutung.
Durch Beratung und Inputs werden die Eltern im Alltag unterstützt.
Die Kinder können ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert
und gefordert werden. In der Regel findet die Beratung im Vorschulbereich
zu Hause, in Form einer Domizilbehandlung, statt.
Einmal wöchentlich besteht für die Kinder das Angebot, die
Fördergruppe am Landenhof zu besuchen.
Regelmässige Elternveranstaltungen ermöglichen Kontakte und
den Erfahrungsaustausch zwischen Familien, deren Kinder vom APD betreut
werden.
Das Verständnis für die Bedürfnisse des schwerhörigen
Kindes wird durch Informationen und Beratungen der Spielgruppenleiterin
oder der Kindergartenlehrperson gefördert.
Im Zusammenhang mit den Verstärkten Massnahmen und der Bildungsperspektive
der Kinder ist der Schulpsychologische Dienst vor Ort involviert und
gewährleistet eine regelmässige Überprüfung des Beratungs-
und Begleitungssettings durch Rundtischgespräche mit allen beteiligten
Fachpersonen.
Im Kontakt mit Ärzten, Spitälern, Akustikerinnen und Pädaudiologen
tragen die Audiopädagog/innen mit ihrer Kompetenz und ihren
Beobachtungen zu einer guten medizinischen und technischen Versorgung
der Kinder bei.
Die interessierte Öffentlichkeit wird sensibilisiert für die Anliegen
der schwerhörigen Kinder und deren Familien.
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