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Der Psychologische Dienst Landenhof ist eine
gemeinsame Dienstleistung des Landenhofs und des Kinder- und Jugendpsychiatrischen
Dienstes Aargau (KJPD).
Kinder und Jugendliche mit einer Hörbehinderung müssen
auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben oft mehr und andere Hürden
nehmen als Schülerinnen und Schüler ohne zusätzliches
Handicap.
Wird der Weg für die Kinder und ihre Eltern unübersichtlich,
stehen wichtige Entscheidungen an, oder tauchen immer mehr Stolpersteine
auf, kann es angezeigt sein, psychologische Hilfe in Anspruch
zu nehmen.
Zwei Fachleute des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes
(KJPD) stehen den Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern sowie
den pädagogischen Fachleuten zur Verfügung. Die Psychologin,
Frau lic. phil. Lieve Romanino, ist mit einem 60%-Pensum auf dem
Landenhof direkte Ansprechpartnerin für alle Fragen rund
um Entwicklung, Gefühle und Verhalten. Sie ist darum bemüht,
dass die Lernenden und ihre Eltern sowie das pädagogische
Team des Landenhofs das Beratungsangebot kennen und zu nutzen
wissen. Zusätzlich finden monatliche Fallsbesprechungen mit
dem Chefarzt des KJPD, Dr. med. Jürg Unger statt.
Eltern und Jugendliche können von sich aus Kontakt mit der
Psychologin aufnehmen. Oft schafft schon ein einzelnes Gespräch
genügend Klärung, so dass die Orientierung danach wieder
ohne Hilfe gelingt.
Die Familienangehörigen können darauf zählen, dass
ihre Anliegen und Sorgen vertraulich bleiben und dem Arztgeheimnis
unterstehen. Manchmal zeigt sich auch, dass ein Einbeziehen der
Lehrpersonen und Sozialpädagogen für den nächsten
Entwicklungsschritt wichtig ist. Dann gilt es gemeinsam abzusprechen,
welche Informationen für alle von Bedeutung sind und welche
im geschützten Rahmen der psychologischen Beratung verbleiben
sollen. Vielfach finden auch Gespräche am Runden Tisch statt,
bei denen alle Beteiligten ihre Sicht einbringen können.
Die psychiatrisch-psychologische Dienstleistung wird auch von
den pädagogischen Fachleuten beansprucht. Sie überprüfen
dort ihre eigenen Eindrücke. Psychiatrische Fragestellungen
sowie relevante psychologische Aspekte zu Wohlbefinden und Entwicklung
des einzelnen Kindes kommen zur Sprache. Die erweiterte Sicht
ermöglicht es, anders auf die Signale des Kindes zu reagieren
und so die Beziehung zwischen dem betroffenen Kind und seinen
Bezugspersonen auf dem Landenhof zu stärken.
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