Internat und Tageswohngruppen sind dazu
da, die Kinder und Jugendlichen in allen Belangen des täglichen
Lebens ausserhalb des Schulalltags zu unterstützen. Die Wohnumgebung
des Landenhofs soll ihnen erleichtern, sich als Hörbehinderte
zu verstehen und sich zugleich in der Welt der Hörenden zurechtzufinden.
Die familienähnlich gestaltete Wohnsituation
mit ihren Rückzugs- und Begegnungsmöglichkeiten vermittelt
den Kindern und Jugendlichen Geborgenheit und Sicherheit.
Im Internat werden gemeinsam mit den Kindern
und Jugendlichen Lernfelder im Alltag geschaffen. Dabei geht es
um das schulische Lernen, das Erlernen alltagspraktischer Kompetenzen
sowie um das sinnvolle Gestalten der Freizeit. Das Entwickeln
von Selbstverantwortung und Selbständigkeit sowie die Förderung
der Lautsprachkompetenz stehen - besonders im Hinblick auf die
Integration in die hörende Welt - im Zentrum der sozialöädagogischen
Arbeit.
Das Zusammenleben von Kindern und Jugendlichen
mit unterschiedlichen persönlichen, kulturellen und religiösen
Hintergründen erfordert ein hohes Mass an Respekt und gegenseitiger
Rücksichtnahme jedes Einzelnen. Es wird deshalb Wert gelegt
auf eine von Offenheit, Wertschätzung und Transparenz geprägte
Gesprächskultur, die den Kindern und Jugendlichen auch ermöglicht,
das Gruppenleben mitzugestalten.
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